Fotografik

Im Rahmen unseres Kunstprojektes 2016 war mein thematischer Ansatz das Projekt „Fotografik“

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    Andreas Müller

    Name:Andreas Müller

    Wohnort:Gelsenkirchen

    Schwerpunkt(e):Architektur, Experimentell, Fotografik, Industrie&Technik, Natur

Eigentlich dient unser Kunstprojekt dazu, das konzeptionelle Fotografieren zu trainieren.

Schon vor dem ersten Foto sollte man sich Gedanken machen, was man will.

  • Welches Thema möchte man umsetzen?
  • Wie könnte eine geeignete Herangehensweise aussehen?
  • Welche Optimierungen oder Verfremdungen am PC stärken die künstlerische Aussage?

2016 lief für mich völlig anders, da habe ich einen eher ungesteuerten Prozess durchlaufen.

Anfangs hatte ich nur das vage Gefühl, die profane Wirklichkeit, die ich im Foto festgehalten hatte, surreal umdeuten zu wollen. Das führte zu etwas naiven Kollagen, die mich aber nicht befriedigten und die ich hier nicht zu zeigen brauche.
Ich wandte mich dann mehr der Grafik zu, blieb aber noch bei dem Wunsch, die Umformung der Realität im Surrealen zu lassen: Die Weingläser verlieren, genau wie die Trinker, ihre Standfestigkeit, die Messer können es nicht erwarten, endlich wieder etwas zum Zerstückeln zu bekommen.

Später drifteten meine Photoshop-Basteleien ins rein Optische ab. Dinge aus dem Alltag optisch aufzuwerten wie beim Leergut oder sie in abstrakte Malerei zu überführen – das hat einfach Spaß gemacht.
Und einmal musste ich gar nicht mehr eingreifen. Das Motiv zum Titelfoto habe ich so vorgefunden: eine verrostete, bekleckerte Metallplatte, die an einen Baum gelehnt abseits eines Trampelpfades stand.

Meine’ Ergebnisse zu “Fotografik”

Titelfoto: Andreas Müller