Projekt: Architektur

Architektur (C) Rolf Schuchmann

Die Architektur-Fotografie hat viele Facetten – von klassisch-geradlinig bis schräg-dynamisch, von dokumentarisch bis abstrakt. Die Frage nach dem richtigen Standort und der daraus resultierenden Perspektive steht im Zentrum der Architekturfotografie. In der klassischen Architekturfotografie ist der ideale Standort dann gegeben, wenn man ein Gebäude mit exakt gerade ausgerichteter Kamera und damit frei von jeglicher Verzerrung abbilden kann.

Für gute Architekturfotos braucht man Zeit, um ein Bauwerk zu verschiedenen Tageszeiten, in unterschiedlichen Lichtsituationen zu studieren und die besten Seiten zu entdecken. Moderne Architektur nutzt Licht als Gestaltungsmittel raffiniert und effektvoll, etwa durch Glasfassaden, die Sonne und Himmel in allen Schattierungen reflektieren. Zudem sind viele Gebäude künstlich beleuchtet. Deshalb sollte man nach den Tageslichtaufnahmen eine zweite Fotoschicht zur blauen Stunde und eine dritte für Nachtaufnahmen einplanen.

Innenräume gibt es in allen Dimensionen von der Besenkammer bis zur Festhalle. Bei der Architekturfotografie geht es hier darum, die Formsprache des Architekten zu unterstreichen, zu interpretieren oder zu abstrahieren. Dabei spielen auch Raumbeziehungen eine Rolle, die durch Sichtöffnungen wie Fenster, Türen oder offene Übergänge entstehen. Treppenhäuser finden sich als Schlüsselmotive in Kunstwerken.

 

Projektleiter: Barbara Schmidt

Titelfoto: Rolf Schuchmann

Blog-Beiträge zum Projekt:

Tag des offenen Denkmals in Dortmund

Im Rahmen unserer Projektaktivitäten der Projektgruppe Architektur trafen sich am 10.09.2017 trafen sich die Vereinskollegen Barbara, Dietmar, Rainer, Rolf und Wilfried an der ehemaligen Schachtanlage Gneisenau in Dortmund-Derne.

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